FW-Jugend - Coole Kids

Fotos: 4

ein starkes Stück Freizeit!

Jugendliche habe großes Interesse für Technik, Sport, Wettbewerb und Kameradschaft. Dazu kommen großer Wissensdurst und große Lernfähigkeit. Auf die Feuerwehr mit ihrer starken technischen und kameradschaftlichen Ausrichtung trifft dies in besonderer Weise zu. Sei es durch die sportlichen Bewerbe, dem zu erlernendem Know-how oder etwa die Zeltlager, jeder kann sich bei den vielfältigen Tätigkeiten über das ganze Jahr hindurch auf seine Weise einbringen. Dadurch wird der Jugendliche bereits in dieser Altersstufe in die Feuerwehr integriert und fühlt sich dort daheim.

Zukünftig wird es mit dem neuen Einsatzzentrum der FF Kaindorf auch möglich sein, Mädchen und Frauen in den Feuerwehrdienst aufzunehmen. Der Beitritt zur Feuerwehrjugend ist jederzeit möglich, einfach ein Mitglied der FF Kaindorf unverbindlich kontaktieren. Die Jugendlichen können ab dem 12. Lebensjahr der FF Kaindorf beitreten, mit 16 Jahren und der dann abgeschlossenen Grundausbildung treten sie in den Aktivstand über und können weitere Feuerwehrkurse besuchen.

In der Zwischenzeit aber werden die Jungfeuerwehrfrauen und -männer an einer Vielzahl von Aktivitäten und Tätigkeiten teilnehmen, zum Beispiel haben die Burschen heuer folgendes erlebt:

  • einen Skitag am Kreischberg
  • eine große Funkübung, bei der sie mit den FW-Fahrzeugen unterwegs waren
  • einen Abenteuertag mit krebskranken Kindern
  • sportliche Jugendbewerbe in den Bezirken Feldbach, Hartberg und Judenburg
  • ein dreitägiges Zeltlager der FW-Jugend des Bezirkes Hartberg
  • einen Wissenstest zur Überprüfung des Gelernten mit anschließender Auszeichnung
  • die Abholung sowie die Ausgabe des Friedenslichtes
  • viele Treffen zur Vorbereitung auf die Bewerbe
  • Teilnahme an den diversen Einsatzübungen der FF Kaindorf

Die Jugendbeauftragten der FF Kaindorf BMdF Robert Dittrich, OLMdF Manfred Klaindl und FM Sascha Prinz nehmen sich für die Ausbildung der zukünftigen Einsatzkräfte viel Zeit und Energie. Natürlich darf der Spaß bei den Treffen nicht fehlen, doch in einer solchen Gruppe braucht man schon auch die nötige Disziplin, um die gesteckten Ziele zu erreichen und die Bewerbe und Prüfungen positiv zu meistern.

Die Zahl der Feuerwehrfrauen und -männer, die 24 Stunden am Tag ausrücken könnten, sinkt ständig. Viele arbeiten auswärts, studieren in den Städten oder sind beruflich viel unterwegs. In Zukunft stehen die Freiwilligen Feuerwehren vor dem Problem, die Einsatzbereitschaft am Tag gewährleisten zu können. Die Jugendarbeit versucht deshalb, den Nachwuchs zu fördern und jedes Jahr zur Wehrversammlung neue Feuerwehrmitglieder zur feierlichen Angelobung zu schicken.

Man muss kein Pädagoge sein, um zu wissen, dass sich Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren sehr stark entwickeln und unterschiedliche Anforderungen stellen. Deshalb wird die Ausbildung in Zukunft viel exakter an die jeweiligen Altersgruppen angepasst, um für alle Mitglieder etwas Interessantes bieten zu können. Fest steht, die Feuerwehrjugend wird auch zukünftig eine Mischung aus vielseitigen sportlichen Herausforderungen, spannender Feuerwehrausbildung und sozialem Engagement sein. Auch in Zukunft wird gelten: die Feuerwehrjugend ist ein starkes Stück Freizeit!

Auf dem Gruppenfoto sind:
v.l.n.r.: BMdF Robert Dittrich, OLMdF Manfred Klaindl, JFM Daniel Dornhofer, JFM Dominik Loidl, JFM Philipp Flechl, JFM Dominik Lechner, JFM Mathias Dzien, JFM Thomas Riegebauer, JFM Jan Riegebauer, JFM Matthias Heiling, JFM Bernhard Käfer, OBI Josef Pichler, HBIFranz Radl

721.jpg
Jugendgruppe Kaindorf mit ihren Betreuern und dem Kommando
718.jpg
Bei der Abschnitts-Jugendfunkübung wurde die Wegbeschreibung über Funk durchgegeben
719.jpg
Viel Spaß und gute Koteletts gab es beim Bezirks-Jugend-Zeltlager in Waldbach
720.jpg
Nach erfolgreicher Teilnahme beim Jugendleistungsbewerb erhält jeder dafür ein Leistungsabzeichen