LMdF Johann Pichler

Der Funkbeauftragte ist einerseits für die Funk-Gerätschaften in der Wehr verantwortlich. Dies beinhaltet im wesentlichen:

  • Wartung (Akku-Pflege, Kontrolle der zwei Sirenen, Proberuf, etc.),
  • Instandhaltung (Reperatur, Akku-Erneuerung, etc.) sowie
  • Neuanschaffungen (Funkgeräte mit 70-cm- und Digitalgeräte, Headset/Maskenfunk für Atemschutz, etc.).

Weiters ist aber auch die Funkausbildung in der Feuerwehr ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Dies bedeutet:

  • Funkerausbildung in der Wehr
  • Vorbereitung für den Funkgrundkurs

Bezirksfunkbewerb und FULA (Funkleistungsabzeichen):

  • Training für das FULA bzw. den Bezirksfunkbewerb
  • Bezirksfunkbewerb und FULA-B

 

Zur Ausrüstung gehören auch 7 Stk. 70-cm-Funkgeräte, welche speziell für den Atemschutzeinsatz gedacht sind. Durch ihr kleineres Funkband (70-cm) im Vergleich zum normalen Feuerwehrfunk (Digital, BOS) können diese Geräte Stahlbauten und ähnliche Bauweisen besser durchdringen.

Weiters wurden - speziell für die Atemschutzträger - 3 Stk. Headsets, ausgeführt als Ohrmikrofone, angeschafft. Diese ermöglichen einerseits eine bessere Hör-Sprech-Qualität, da sowohl das Mikrofon als auch der Lautsprecher direkt im Ohr des Bedieners sitzen. Andererseits ist auch die Handhabung durch die Garnituren vereinfacht, da nur mehr eine großflächige Sprechtaste gedrückt werden muss und nicht mehr das Handfunkgerät selbst bedient wird.

Diese Ohrmikrofone können dann speziell im Atemschutzeinsatz, aber auch bei schwierigen technischen Einsätzen bzw. für den Einsatzleiter als Kommunikationshilfsmittel verwendet werden. Die Sprechfunkgarnituren werden einsatzbereit im Fahrzeug gelagert und können einfach mit den 70-cm-Funkgeräten verwendet werden. Dieses Funkhilfsmittel kann dann universell, Feuerwehrhelm- und Atemschutzmaske-unabhängig in verschiedensten Szenarien eingesetzt werden.

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